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Vulnerability Management

Vulnerability Management ist mehr als ein gelegentlicher Scan. Es ist ein laufender Prozess aus Erkennen, Bewerten, Priorisieren, Beheben und Nachverfolgen.

Für wen ist diese Seite relevant?

Security-Verantwortliche, IT-Operations, Auditoren und alle, die Schwachstellen strukturiert managen wollen.

Was Vulnerability Management ausmacht

Vulnerability Management ist ein wiederkehrender Prozess: Assets kennen, Schwachstellen entdecken, sie im Geschäftskontext bewerten, behandeln und das Ergebnis nachverfolgen. Ein einmaliger Scan ist kein Vulnerability Management.

Schritte im Überblick

Inventar: Welche Assets gibt es überhaupt?

Scans: regelmäßige Erkennung, intern und extern.

Bewertung: technisch und im Geschäftskontext.

Priorisierung: Kritikalität, Exposition, Ausnutzung in der freien Wildbahn.

Behebung: über Patch-Management oder kompensierende Maßnahmen.

Nachverfolgung: Wurden Schwachstellen wirklich geschlossen?

Bewertung mit CVSS

CVSS ist eine technische Hilfe zur Bewertung von Schwachstellen. Sie ersetzt aber keine Einordnung im Geschäftskontext. Eine hohe CVSS-Bewertung auf einem isolierten System kann weniger relevant sein als eine mittlere auf einem internet-exponierten Dienst.

Typische Fehler

Scans ohne saubere Asset-Basis, fehlende Priorisierung im Geschäftskontext, fehlende Verzahnung mit Patch-Management, keine Nachkontrolle, keine Transparenz für Management.

Checkliste

  • Asset-Inventar als Basis
  • Regelmäßige Scans intern und extern
  • Bewertung im Geschäftskontext, nicht nur CVSS
  • Klare Verzahnung mit Patch-Management
  • Nachkontrolle dokumentiert
  • Reporting für Leitung und Audit

Häufige Fragen

+Wie oft sollte gescannt werden?

Regelmäßig und ereignisorientiert. Internet-exponierte Systeme häufig, interne Systeme zumindest planbar.

+Reicht ein externer Scan?

Nein. Auch interne Schwachstellen werden ausgenutzt, sobald jemand im Netz Fuß gefasst hat.

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